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Solarenergie - für uns und unsere Umwelt.



"Wind- und Solarenergie genügen nicht!"

Im September 2015 gründete die Physikerin Dr. Irene Aegerter die Vereinigung ".energiesuisse.net" mit dem Ziel, die Bevölkerung über die Konsequenzen der vorliegenden Energiestrategie 2050 ins Bild zu setzen. Für die Präsidentin ist klar: Mit Geothermie, Solar- und Windenergie kann die Schweiz den wachsenden Strombedarf nicht decken. Und Importe von Kohlekraftwerken aus Deutschland lehnt sie ab. Aegerter strebt ein tabuloses Strategiepapier an, das die Forschung, Entwicklung und Nutzung von Kernenergie mit einbezieht: In den nächsten 5 Jahren sollen in China und den USA die ersten mit Atommüll betriebenen Kraftwerke in Betrieb genommen werden. - "Die Schweiz ist ein kleines Land und kann beim Einsatz zukunftsorientierter Technologien nicht im Abseits stehen." Mehr Informationen

Bundesrat setzt Revision der Energieverordnung per 1. April 2014 in Kraft

7. März 2014/pd. Der Bundesrat setzt die Änderungen der Energieverordnung per 1. April 2014 in Kraft. Dadurch können die seit Januar geltenden Bestimmungen des revidierten Energie-gesetzes umgesetzt werden. Die neuen Verordnungsbestimmungen regeln insbesondere die Vollzugsmodalitäten für die einmaligen Investitionsbeiträge (Einmalvergütungen) an kleine Photovoltaik-Anlagen, den Eigenverbrauch sowie die Rückerstattung der Netz-zuschläge an stromintensive Unternehmen.

Einmalvergütungen für kleine Photovoltaik-Anlagen

Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von weniger als 10 kW werden künftig anstelle der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) mit Einmalvergütungen gefördert. Diese betragen höchstens 30% der Investitionskosten einer Referenzanlage. Zwischen KEV und Einmalvergütung wählen können Betreiber von neuen Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung zwischen 10 kW und unter 30 kW. Anlagen, für die eine Einmalvergütung beansprucht wird, unterliegen - mit Ausnahme der verfügbaren Mittel - keinerlei Kontingenten. Sobald der Gesuchsteller die Inbetriebnahme der Anlage nachweist, wird die Einmalvergütung so rasch wie möglich ausbezahlt (siehe unten). Dies im Gegensatz zur KEV, wo die Wartezeit je nach Anmeldedatum mehrere Jahre betragen kann. Von der Einmalvergütung profitieren können neue Anlagen, die nach dem 1. Januar 2013 in Betrieb gegangen sind. Betreiber älterer Anlagen können die Einmalvergütung nur beantragen, wenn ihre Anlage bis Ende 2012 auf der KEV-Warteliste eingetragen war. Die Einmalvergütungen für Anlagen, die nach dem 1. Januar 2013 in Betrieb genommen wurden, liegen zwischen 850 und 1`200 Franken pro Kilowatt Spitzenleistung. Dazu kommt ein Grundbeitrag pro Anlage von 1`400 bis 2`000 Franken. Betreiber von Anlagen mit einer Spitzenleistung von weniger als 2 Kilowatt haben keinen Anspruch auf eine Einmalvergütung. Weiter zur offiziellen Medienmitteilung des Bundesamtes für Energie.




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